Rassemerkmale:

Schottisches Hochlandrind ist ein klein bis mittelrahmiges Rind mit einem kurzem Kopf mit breiter Stirn. Die Vorder- und Hinterbeine sind kurz und stark. Charakteristisch sind die ausgeprägten, geschwungenen Hörner mit spitzen Enden. Hochlandrinder sind einfärbig und weisen ein dichtes, langes leicht gewelltes Haarkleid auf. Die Farbtöne gehen von weiß, grau über  hellrotbraun bis dunkelrotbraun bis schwarz. Das Schottische Hochlandrind ist genügsam und eignet sich sehr gut für extensive Mutterkuhhaltung.

Herkunft und Entwicklung:

Wie der Name sagt, stammen die Hochlandrinder aus den Scotish Highlands – einer eher unwirtlichen Gegend. Die Rasse ist dort seit Jahrhunderten beheimatet (die ersten Erwähnungen finden sich im 6. Jahrhundert) und entsprechend der rauen Verhältnisse verlief die natürliche Selektion stark in Richtung Widerstandsfähigkeit. Ursprünglich gab es dort zwei Typen von Hochlandrindern: Die schwarzen Kyloe, die auf den Inseln nordwestlich von Schottland lebten und die rötlichen, etwas größeren Rinder in den Highlands. Durch Kreuzungen aus beiden Typen entstanden die heutigen Hochlandrinder und neben den Farben schwarz und rot gibt es auch gelb, weiß und silber-weiß.
1884 wurde das Herdebuch gegründet und bereits um diese Zeit wurden sie nach Amerika exportiert und fanden bald weltweite Ausbreitung.