Jungzüchterinnen und Jungzüchter aus Tschechien, Deutschland, Österreich, Ungarn, der Slowakei, Portugal und Estland reisten nach Budweis. Ziel der Organisatoren war es vor allem, den Austausch zwischen den Jungzüchtern zu fördern und ihnen die Möglichkeit zu geben, neue Kontakte zu knüpfen. Neben dem Wettbewerb standen auch gemeinsame Betriebsbesichtigungen auf dem Programm.
Die österreichischen Farben wurden von den Kärntnern Matthias und Jakob Schnitzer vertreten. Familie Schnitzer bewirtschaftet in Himmelberg einen Mutterkuhbetrieb mit einer Original-Pinzgauer-Zuchtherde. Beide konnten bereits bei Jungzüchterbewerben im Rahmen der Bundesfleischrinderschau Erfolge feiern und sind auch bei anderen Fleischrinderausstellungen sehr aktiv.
Für den Wettbewerb wurden den Jungzüchtern Jungrinder von tschechischen Betrieben zur Verfügung gestellt. Die Teilnehmer wurden in vier Altersgruppen eingeteilt, wobei jede Gruppe zwischen zwölf und sechzehn Jungzüchter umfasste. Die schottische Preisrichterin Seonid McLaren sorgte zusätzlich für internationales Flair.
Jakob Schnitzer erreichte mit einer Limousin-Kalbin in der Altersklasse der 12- bis 16-Jährigen den fünften Platz. Matthias Schnitzer trat mit einer Fleckvieh-Kalbin in der Altersklasse der 17- bis 19-Jährigen an und konnte den sechsten Platz belegen.
Nach einem spannenden Wettbewerb, neuen Bekanntschaften mit Jungzüchtern aus ganz Europa und den Eindrücken von zwei Betriebsbesichtigungen ging es für die beiden und wieder zurück zu ihren Pinzgauern.
Ein herzliches Dankeschön gilt dem Team des Tschechischen Fleischrinderverbandes für die Organisation dieser gelungenen Veranstaltung. Ebenso bedanken wir uns bei Jakob und Matthias, die Österreich beim Wettbewerb in Budweis hervorragend vertreten haben.
Herzliche Gratulation zu eurem erfolgreichen Auftritt! Wir freuen uns, euch bei der 12. Bundesfleischrinderschau am 13. und 14. März im Rinderzuchtzentrum Traboch wieder im Schauring begrüßen zu dürfen.
Fotos: Familie Schnitzer, Text: Anna Koiner


